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Rudi Kull

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Die Kull & Weinzierl Betriebe umfassen inzwischen ein breites Portfolio an Restaurants und Hotels in München, die allesamt sehr erfolgreich sind. Gerade erst wurde mit der Bar Giornale ein neuer Betrieb in der Leopoldstrasse eröffnet. Da lohnt sich ein Gespräch mit Rudi Kull, der die Betriebe zusammen mit seinem Geschäftspartner Albert Weinzierl führt.

Sie betreiben in München inzwischen eine Vielzahl von Gastronomiebetrieben, darunter auch zwei Hotels. Wie viele Betriebe sind es derzeit genau?

8 Gastronomiebetriebe und 2 Hotels

War es schon immer Ihr Ziel in der Gastronomie tätig zu sein? Wie startete Ihre Karriere?

Ja, schon als Jugendlicher in Ingolstadt fand ich die Atmosphäre von Cafehäusern faszinierend. Meinen ersten Job hatte ich jedoch im Rose Cafe in Venice, L. A.

Sie waren lange Zeit in den USA in der Gastronomie tätig - wie kam es, dass es Sie zurück nach München gezogen hat? Sind die Möglichkeiten in den USA nicht deutlich vielfältiger für einen kreativen Gastronom?

Es war eine Entscheidung für meine Eltern und meine Familie. Außerdem denke ich, dass die Möglichkeiten in Deutschland für einen Gastronomen auch wunderbar sind.

1996 haben Sie dann mit dem Buffet Kull Bar Ihr erstes Restaurant in München eröffnet - wie lange stand das Konzept zuvor? Hat es lange gedauert eine passende Location zu finden?

Das Konzept für das Buffet Kull entstand eigentlich schon während meiner Zeit in New York. Diese Art von Restaurant haben Freunde von mir betrieben. Dort bin ich auch immer ausgegangen.

Bei all Ihren Betrieben arbeiten Sie eng mit Ihrem Geschäftspartner Albert Weinzierl zusammen, der Architekt ist. Wie entstand diese Zusammenarbeit?

Das war wohl Schicksal. Wir haben uns in einer Bar in München kennengelernt und an diesem Abend entschieden, dass wir etwas zusammen machen wollen.

Durch diese Zusammenarbeit haben alle Betriebe eine ganz eigene Note, eine ganz besondere Atmosphäre. Halten Sie sich bei der Gestaltung weitestgehend zurück und überlassen dies Ihrem Partner, oder entsteht das alles in enger Zusammenarbeit?

Wie bei jedem guten Architekten sollte sich der Bauherr soweit wie möglich raushalten.

Wie definieren Sie Ihr ganz persönliches Erfolgsrezept?

Gute Ausbildung in sehr guten Restaurants. Die Demut und Bereitschaft, immer wieder von den Besten lernen zu wollen und Fleiß, Fleiß, Fleiß.

Im Juli 2011 eröffnen Sie mit der Bar Giornale nun ein Geschäft in der Leopoldstrasse. Was genau wird das?

Eine italienische Espresso Bar und Trattoria.

Was bedeutet München für Sie persönlich? Wie würden Sie die Stadt beschreiben?

München ist wunderbar. Mein save heaven.

Wie unterscheidet sich München von anderen Städten? Was ist für Sie das Besondere an der Stadt?

Wenn Du willst, gibt Dir München alles und nimmt sehr wenig.

Haben Sie einen Lieblingsort in München?

Die Terrasse vom Brenner in einer lauen Sommernacht.

Wo gehen Sie in München gerne etwas essen oder trinken, wenn Sie nicht gerade in Ihren eigenen Betrieben sind?

Schumann´s am Hofgarten, Dalmatiner Grill und Stehausschank vom Bratwurst Glöckl.

Welche Ziele haben Sie für die Zukunft? Gibt es schon neue Projekte, die Sie ins Auge gefasst haben?

Es gibt keine neuen Projekte. Mein Ziel ist es, die Bar Giornale zu einem zauberhaften Ort werden zu lassen.

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